Sehenswürdigkeit im Susaa

 

Sehenswürdigkeiten.

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Kanu fahren: Die Tour auf der Suså und über die Tystrup Bavelse Seen führt durch eine besonders schöne Landschaft. Fast wie im Märchen gleitet man anschließend im Kanu nach Skelby mit den beiden Kirchen und Gunderlslevholms barocker Parkanlage hinein. Auf der einen Seite der Suså befindet sich das Schloß mit dem gepflegten Teil des Parkes, am anderen Ufer setzt sich dieser wildwachsend fort.

Wenn man als Ausgangspunkt einen der grossen Kanuverleihe nordöstlich des Tystrup See wählt, kann eine Familie oder der ältere Naturliebhaber an einem Nachmittag (Freitag) bequem zum Kongskilde Friluftsgård gelangen. Dort kann man in einer Jugendherberge übernachten. Am nächsten Tag (Samstag) kann man dann in einer gemächlichen Tagesreise mit dem Kanu bis Skelby zum „Depotet“ weiterfahren, um dort zu übernachten. Von dort aus ist man dann am dritten Tag (Sonntag) in wenigen Stunden in Næstved, wo man das Wochenende ausklingen lassen kann. Also eine schöne Wochenendtour mit guten Übernachtungsmöglichkeiten.

Bevor es das „Depotet“ gab, haben viele von vornherein aufgegeben, die ganze Suså zu befahren, da es bei unsicheren Wetterverhältnissen nach dem Kanufahren zu unangenehm werden würde, im Zelt übernachten zu müssen.

Außerdem verlängert das "Depotet" die Saison um die Periode, wenn die Tage schon schön, die Nächte aber noch zu kalt sind, um zu Zelten. (April/Mai und September/Oktober)

Angelsport: Tystrup See ist ein alter Schmelzsee der Eiszeit, der in den Bavelse See übergeht. Er ist 6,6 km2 groß. Bitte wenden Sie sich an uns oder an die Touristinformation Næstved, um eine Angelerlaubnis zu erwerben.

Fahrradfahren: Die nationalen Fahrradrouten Nr. 6 und 7 führen westlich der Brücke über die Suså direkt an Skelby vorbei, womit das "Depotet" auch für fahrradfahrende Gäste besonders gut gelegen ist.

Reiten: In Holløse, südlich von Skelby, gibt es auf verschiedenen Höfen Isländer- und Norweger-Pferde. Diese Höfe haben sich zum Reitverein Holløse zusammengeschlossen, der Auskunft über Leihpferde und über Möglichkeiten, in der Natur zu Reiten, geben kann.

Vogelbeobachtung: Längs der Suså und den Seen findet sich eine besonders reichhaltige Vogelwelt. Der Vorsitzende der "Depotets Venner" Bent Møller Sørensen, arrangiert seit über 30 Jahren Vogelbeobachtungen und Exkursionen. Er und der ornithologische Verein, dem er angehört, wollen das ”Depotet” gerne als Kursusstätte nützen. Dieses wird das ”Depotet” prägen durch Ausstellungen, Informationen, geführte Vogelspaziergänge, Kurse und mehr. Bitte wenden Sie sich an uns wegen konkreter Termine

Einkaufsmöglichkeiten:

Skelby. In Skelby gibt es die Möglichkeit, im lokalen SPAR-Markt einzukaufen. Dieser liegt nur ca. 200 m von der Anlegestelle an der Suså entfernt. Auf dem Weg von der Anlegestelle zum SPAR-Markt geht man direkt am „Depotet“ vorbei.

Naturerlebnisse und kulturelle Gedächtnisstätten:

Skelby. Skelbys Kirche liegt zwischen dem „Depotet“ und dem Laden linker Hand. Diese Kirche ist aus dem letzten Teil des 11. Jahrhunderts. Sie ist sehr einfach und großzügig in der Linienführung, mit drei bemerkenswerten alten bemalten Altarfiguren. Die größte Besonderheit ist jedoch der Turm, der auf der einen Seite drei, auf der anderen Seite jedoch vier Zacken hat. Noch niemand hat diese Eigentümlichkeit erklären können.

Auf der anderen Seite des Flusses, über die Brücke rechts, liegt Gunderslev Kirche. (Tatsächlich gibt es nirgends in Dänemark zwei Dorfkirchen, die so nah beieinander liegen). Diese ist aus dem Ende des 12. Jahrhunderts und hat viele Holzschnitzarbeiten Abel Schrøders des Jüngeren. *¹.

Gunderslev Kirche liegt malerisch hoch über dem Fluß. Sie war seinerzeit Kirche eines nun verschwundenden Dorfes und kam später in den Besitz ihres Nachbarn Gunderslevholm Gods. Die Gutsbesitzer sind, was den Zutritt zu ihrem Gut betrifft, sehr liberal, und sie haben für besondere Anlässe schon des öfteren die Türen für Publikum geöffnet.

Das Gut wurde geplant und erbaut als eine barocke Anlage, deren Mittelachse durch Stallungen, Hauptgebäude und Park geht. Ein Teil des Baumbestandes der Park-Alleen stammt noch aus dem 18. Jahrhundert. Schon im frühen Mittelalter lag hier eine Burg, und die Reste der Befestigung sind noch im Schilf des Suså-Ufers versteckt. Gunderslev wird erstmalig 1333 urkundlich erwähnt.

Von der Kirche weiter in nördlicher Richtung ins offene Land liegt am Waldesrand ein Hof, wo Ziegen der ältesten und eigentlichen nordischen Ziegenrasse auf den Waldwiesen grasen. Vor ca. 20 Jahren begann die hier lebende Ingrid Dam, zusammen mit einigen anderen die wenigen lebenden Exemplare der geder af Dansk Landrace (Ziegen der dänischen Landrasse) zusammenzubringen, die damals vom Aussterben bedroht waren. Heute ist der Bestand auf diesem Hof der größte im ganzen Land. Ingrid Dam ist die Vorsitzende des Vereins, der sich mit diesen Tieren beschäftigt, und sie war viele Jahre Vorsitzende des dänischen Ziegenzuchtverbandes.

Wendet man sich jedoch hinter der Brücke nach links, kommt man zu einem kleinen Naturcampingplatz. Dem Weg weiter folgend kommt man an einer Stendysse(Dolmen) am Waldesrand vorbei, von wo aus man zu einem stattlichen Königsgrab/Hünengrab auf freiem Feld gelangt. Rechts davon liegt noch ein weiterer kleinerer Grabhügel.

Zwischen Næstved und Skelby gibt es noch letzte Spuren der Pramzieher Pfade auf den Seiten des "Danneskjoldske Kanal", auf welchem Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts Holz von den Tystrup Bavelse Seen nach Karrebæksminde verfrachtet wurde. Es gibt Pläne, diese Pfade für Wanderer wieder zu etablieren.

Borup Ris. Hier wurden in den 50er Jahren ein mittelalterliches Dorf ausgegraben sowie die Bauplätze zweier Bauernhöfe des 13. Jahrhunderts gefunden. Da das Gebiet nur als Weide und nicht als Acker genutzt wurde, kann man immer noch Spuren der mittelalterlichen Äcker sehen. – Auf den Feldern liegen diverse Grabhügel sowie der Standort einer historischen „Tanzbuche“, die bei einem Sturm vor vielen Jahren umgefallen war. Diese spielte eine Hauptrolle in dem Grundgesetz-Theaterstück, das 1999 von Leuten aus der Umgebung im Park von Gunderslevholm aufgeführt wurde.

Im Wald selber liegt eine sehr große und schöne „Schiffssetzung“ (skibssætning).http://www.biopix.dk/Photo.asp?PhotoId=7545

Diese wird Grundtvigsdysse genannt, weil Grundtvig so von ihrer Ausstrahlung inspiriert wurde, dass er ein langes Gedicht über die stolze Zeit im nordischen Altertum schrieb.

Auf dem Fahrrad folgt man der Fahrradroute Nr. 7 bis zum Borup Ris. Von hier aus fährt man weiter zum Hørhaven („Leinengarten“), zu dem man sowohl von der Uferseite sowie von der Straße aus Zugang hat. Von hier hat man eine fantastische Aussicht über den See und die Landschaft. Am Tystrup See ist ein öffentlicher Zeltplatz eingerichtet, wo umsonst übernachtet werden kann. Hier gibt es Toiletten, Trinkwasser und Feuerstellen.

Rund um die Güter Bavelse (mit Kirche), und Næsbyholm, das in einem Wald mit vielen Wikinger-Grabstätten gelegen ist, kann man auch gut Wandern. Der Zugang ist hier jedoch entweder von Norden bei dem Dorf Næsby, oder von der Landstraße bei Bavelse. Hier gibt es besonders gute Möglichkeiten für die Vogelbeobachtung.

Diese Möglichkeiten findet man auch, wenn man von Skelby aus nach Norden geht oder fährt. Auf dem ersten Stück des Pfades, welcher der alte Kirchenpfad von Trælløse zur Kirche in Skelby ist, kann man leider nicht Radfahren. Die Gemeinde arbeitet jedoch daran, diesen zu erhalten und zu verbessern – nicht zuletzt auch wegen der Schulkinder, die ihn dann benutzen könnten. Im Dorf Trælløse biegt man wieder in nördlicher Richtung zum Ravnstrup (Ravnstrup See) ab, welcher mit Mitteln aus dem Dänischen Vogelschutzfond der Dänischen Ornithologischen Vereinigung gekauft wurde. Der See ist Vogelschutzgebiet und hier sind ein Beobachtungsturm und Informationstafeln aufgestellt.

Auch nördlich - aber ein wenig mehr östlich – kommt man an einer weiteren Stendysse vorbei und durch das Dorf Ulstrup zur Ulstrup mose. Hier erwarten den Wanderer schöne Naturerlebnisse, egal ob man ein wenig verweilen will oder ob man zielstrebig weiter, am Glumsø See vorbei, nach Glumsø geht.

Mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommt man in südlicher Richtung der Fahrradroute Nr. 7 mit einem kleinen Abstecher zur Holløse Mølle. Dies ist eine alte Wassermühle, die dadurch bekannt ist, daß man hier im Winter Wasseramseln (Vandstær) und Eisvögel sieht. (Die Mühle ist auch dadurch bekannt, daß die „Pflanzenfärber“ dort Sommer- und Weihnachtsmarkt mit Kunsthandwerk halten). Auch hier ist eine Brücke über die Suså, wo man auch ohne Kanu nah ans Wasser und an die umgebende Natur gelangt.

Zurück zur Fahrradroute Nr. 7 nach Ladby: Auf dem Weg liegt eine alte Windmühle, die eine Müllervereinigung restauriert hat und die besichtigt werden kann. Einmal im Jahr wird dort auch Korn gemahlen, wenn dieses so trocken ist, daß es gemahlen werden kann.

Im Dorf Ladby befindet sich eine alte Kirchenruine, in der manchmal Gottesdienste gehalten werden. Von hier aus führt ein kleiner Weg über die Felder und durch den Wald nach Herlufsholm an der Suså am Stadtrand von Næstved.

Musik: Jedes Jahr findet am letzten August-Wochenende ohne weiteres Aufheben ein großes musikalisches Ereignis im Festsaal der Suså-Schule in Skelby statt: Das Suså - Festival für Kontemporäre (Neue) Musik. Dieses Festival wurde initiiert von Hans Henrik Nordstrøm und Anne Kristine Schmidt, die in Vetterslev wohnen. Die Konzerte werden jedes Jahr vom Dänischen Radio aufgenommen und im Radioprogram P2 gesendet.

Freiluft-Theaterstück: Als das dänische Grundgesetz im Jahre 1999 150-jähriges Jubiläum hatte, wurde im Park von Gunderslevholm ein Schauspiel in Zusammenarbeit von Laien und Professionellen aufgeführt. Über 100 Mitwirkende aus der Umgebung waren nicht nur schauspielerisch, sondern auch an allen notwendigen praktischen, organisatorischen und künstlerischen Arbeiten beteiligt. Unter den Freiwilligen waren auch professionelle Handwerker und Künstler, da man nur für Drehbuch, Regisseur, Bühnenbild, Komponist, Beleuchtung und Sound öffentliche Mittel bekommen hatte. Dieses erwies sich als ein phantastisches Erlebnis, das den menschlichen Zusammenhalt in und um Skelby förderte. Einer der Initiatoren hat schon begonnen, Ideen für eine neue Inszenierung in ein paar Jahren zu sammeln.

In der Umgebung findet man Holzschnitzarbeiten von Abel Schrøder dem Jüngeren in folgenden Kirchen:

(Die Klammern um einen Stadtnamen bedeuten, daß es sich in dieser Kirche nur um kleinere Arbeiten handelt.): Vrangstrup, Vetterslev, Tyvelse, Sandby, Tybjerg, (Herlufmagle), Glumsø und die beiden grossen Kirchen in Næstved: St. Mortens und (St. Peder). 

 

 

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